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1. Beobachtungen von Urteilen trennen
Urteil: „Nie bringst Du den Müll weg! Du bist unachtsam und egoistisch.”
Beobachtung: “Du hast diese Woche den Müll nicht weggebracht.“
2. Gefühle erspüren und vom Denken trennen
Denken: „Du nutzt mich aus”
Gefühl: “Ich fühle mich frustriert und allein”
3. Die mit den Gefühlen verbundenen Bedürfnisse erkennen und von Strategien trennen
Strategie: “Damit es mir gut geht, musst Du den Müll wegbringen!”
Bedürfnis: “Mir ist wichtig, dass wir uns gegenseitig unterstützen.“
4. Bitten stellen und gemeinsam tragfähige Lösungen finden - anstatt zu fordern, zu drohen, zu manipulieren oder zu erpressen
Fordern: “Bring sofort den Müll runter! - sonst ...”
Bitte: “Wärst Du bereit, den Müll runter zu bringen? - oder hast du einen anderen Vorschlag?”
Was fühle ich?
Was brauche ich?
Was hätte ich es gerne?
Wie fühlt mein Gegenüber?
Was braucht der/die andere?
Was hätte es der/die andere gerne?
Was lässt sich tun, um die Bedürfnisse aller Beteiligten zu erfüllen?